Der Freundeskreis des Seniorenzentrums Im Brühl in Aldingen ist weiterhin ohne ersten Vorsitzenden. Die stellvertretende Vorsitzende Karin Korb führt den Verein nun schon im dritten Jahr. Die Vorstandschaft arbeitet gut zusammen, wofür sich Karin Korb bei ihren Vorstandskollegen bedankte, ist jedoch nach wie vor auf der Suche nach einem Vorsitzenden. Karin Korb bedankte sich auch bei Bürgermeister Ralf Fahrländer, der dem Freundeskreis als beratendes Mitglied und als Gemeindeoberhaupt mit gemeindlicher Unterstützung zur Seite steht. Die weiteren Wahlen verliefen wie erwartet. Gisela Brändle ist weiterhin Schriftführerin, Frank Hopkins wurde als Beisitzer wieder gewählt. Auch die Kassenprüferinnen Renate Hoss und Inge Gnann üben ihr Amt weiterhin aus. Eine Beitragserhöhung hatten die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung zu beschließen. Der Beitrag für Einzelpersonen erhöht sich von zehn, auf 15 Euro, Ehepaare bezahlen künftig 20 Euro, statt wie bisher 15 Euro. Die Vorstandschaft sah sich aufgrund der Mitgliederentwicklung zu diesem Schritt veranlasst. In den letzten Jahren sind immer wieder Mitglieder verstorben, Neueintritte waren aber nicht zu verzeichnen. Um die Finanzierung der Aufgaben, die sich der Verein gestellt hat, weiterhin zu sichern, sah sich die Vereinsleitung zu dem Schritt, die Beiträge zu erhöhen, veranlasst. Die Mitglieder trugen die Entscheidung mit. Die Aufgabe die sich der Verein gibt, ist es das Leben der Bewohner so angenehm wie möglich zu machen. Dazu unterstützt der Verein die Einrichtung, indem er Dinge finanziert, für die seitens des Trägers, die Zieglerschen, keine Mittel vorhanden sind. Im vergangenen Jahr waren das die laufend stattfindende Musiktherapie, für jeden Wohnbereich ein neuer Fernseher, der Besuch von zwei Klinikclowns an einem Seniorennachmittag, sowie die Übernahme der Kosten von Festen und Unternehmungen. In einer Power Point Präsentation ließ Karin Korb das vergangene Jahr Revue passieren. Für die Zukunft wünscht sich Karin Korb den Ersatz des Autos, das der Verein vor einigen Jahren angeschafft hat. In dem rollstuhlgerechten Fahrzeug werden Senioren zu Veranstaltungen gefahren. Der Unterhalt des Pkw wird von den Zieglerschen bestritten. „Der Wagen ist in die Jahre gekommen und ein Auto mit mehr Raumangebot wäre besser für unsere Zwecke“, sagte Karin Korb.

von Silvia Müller

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