Konzert Beate Müller 


Ein herrlicher Tag, volle Sonne, Frühlingswärme, Blüten überall!

Viele Frauen und Männer genossen diesen schönen Frühlingstag intensiv auf der Terrasse des Seniorenzentrums. Kinder kamen mit Instrumenten, Geigen, ein Cello, sogar eine Trompete war dabei.

 

Frau Müller, die Geigenlehrerin, sowie ihre Schülerschar wollten den Frühling musikalisch präsentieren. Mit sorgsam ausgewählten Musikstücken großer Meister von Barock bis zur Gegenwart wollten sie die Aldinger Senioren erfreuen.

Karin Korb begrüßte sehr herzlich alle Besucher und freute sich, dass der Raum bis zum letzten Platz gefüllt war.

 

Wie könnte es im Schwabenland anders sein? Carla und Greta Banzhaf eröffneten mit dem „Schwabenexpress“ der „schwäbischen Eisenbahn“ den unterhaltsamen Nachmittag. Sofort breitete sich gute Laune aus. Vor allem, als Lorena und Cordula Merkel die Zuhörer mit Smetanas „Moldau“ gedanklich nach Böhmen entführten.

„Die Gedanken sind treu“ ein ursprünglich aus der Schweiz stammendes Lied, trugen Sophie Reich und Greta Banzhaf so schön vor, dass diese Gedanken im „Schaukelstuhl“ von Amelie Hohner vorgetragen eine elegante Beschwingtheit erhielten.

 

Eine fröhliche Raterunde läuteten Jana Hohner und Amelie Hohner mit dem Lied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ ein. Lustig bis man die Farben den entsprechenden Berufen zugeordnet hatte. Einen Ausflug in die Welt der gemäßigten Moderne unternahmen Lorena und Cordula Merkel mit Bela Bartok’s „Polstertanz“.

Esther Schneider und Hannah Hohner kehrten mit dem urschwäbischen Lied „Wenn alle Brünnlein fließen“ in die Heimat zurück. Romantische Gefühle erweckten sie mit dem alt-schwäbischen Lied „Mein Mädel hat einen Rosenmund“.

 

Beim von Anne und Sophie Reich vorgetragenen „Ännchen von Tharau“ wurde manch Auge feucht und das Herz bewegt. Cordula Merkel entführte mit der „Gavotte“ von Lully die Hörer an den Hof Ludwig den Vierzehnten nach Paris. Greta Banzhaf und Nina Speckhardt gingen dagegen „…ans Brünnele“!

Telemans „Largo“ leitete über zum stimmungsvollen „Kein schöner Land“. Greta Banzhaf und Nina Speckhardt trugen es sehr schön vor. Mit dem „Adagio“ von Teleman spielte sich Lorena Merkel noch einmal in die Herzen der Hörerschaft hinein. Julius Grimm gastierte mit seiner Trompete und damit einer völlig anderen Klangfarbe im Schlußlied „Hört ihr Herrn und lasst euch sagen!“.

 

Karin Korb (Leitung soziale Betreuung), sowie Lieselotte Rakers (Bewohnerin) bedankten sich sehr herzlich bei den jungen Musikanten und vor allem ihrer Lehrerin, Frau Beate Müller, für diesen sehr schönen musikalischen Nachmittag. Mit viel Elan und ganz großem Engagement hat Frau Müller diesen Nachmittag vorbereitet und durchgeführt. Viele Musikstücke wurden von ihr auf dem Klavier begleitet. Mit gut erklärenden Worten, mit viel guten Gedanken begleitete sie jedes Vortragsstück, so dass es zu einem Erlebnis wurde. Lang anhaltender Beifall belohnte sie. Und die Kinder? Hm! Diese hatten nachher ganz feuchte Augen. Was das wohl war?


von Hans Hohner

 

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