Zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr sind die Ehrenamtlichen des Seniorenzentrums Im Brühl in Aldingen am Mittwoch, den 18. April von der Einrichtungsleitung eingeladen worden. Der Kreis der Ehrenamtlichen umfasst etwa 70 Personen. Knapp 40 von ihnen sind der Einladung gefolgt. Mit dieser Einladung möchte sich der Einrichtungsleiter Ulli Hekeler mit seinem Team für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer im Haus bedanken. Die Tätigkeiten der Personen, die zum Teil Mitglieder des Freundeskreises sind, sind sehr vielfältig. Sie erstrecken sich vom Besuchsdienst, über das offene Singen, die Gymnastik mit den Senioren, das gemeinsame Backen, bis hin zum Dienst in der Cafeteria. Dafür bedankt sich die Einrichtungsleitung im Frühjahr mit einem Abendessen, begleitet von einer Power-Point-Präsentation bei den Helfern. In der Präsentation, die von Karin Korb, der Leiterin für Soziales und Betreuung gehalten wird, erfahren die Gäste welche Beschäftigungs-angebote für die Senioren vorhanden sind, welche Arbeit der Freundeskreis leistet, verstorbener Bewohner wird gedacht und die Arbeit der Ehrenamtlichen wird gewürdigt. Das zweite dieser Treffen wird im Herbst stattfinden. Dann sind die Helfer zu einem Frühstück mit anschließendem Vortrag eingeladen. Im Zeitraum September/Oktober lädt der Träger, die Zieglerschen, alle ehrenamtlich tätigen noch einmal zu einem Treffen, zumeist auf die Achalm, nähe Reutlingen, ein. Das Seniorenzentrum Im Brühl besteht seit 2006, einige der Privatpersonen kommen seither ins Haus, um sich um die Senioren zu kümmern. Einer von ihnen ist Erich Vosseler, der seit nunmehr zwölf Jahren das offene Singen begleitet.

 

Das Treffen in dieser Woche begleitete Korb mit einer Geschichte über eine Schiffsschraube, die nicht viel Sinn in ihren ewig rotierenden Bewegungen sah. Die Erzählung diente als Metapher dafür, dass jeder noch so kleine Einsatz einen hohen Wert hat. „Ich freue mich über jeden Ehrenamtlichen der kommt, seine Zeit und sein Potential einbringt. Jeder soll das im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, wichtig ist nur, dass es mit Herz geschieht“, sagte Karin Korb. Derzeit ist sie händeringend auf der Suche nach Personen, die bei den Bewohnern Besuchsdienste machen möchten. „Oft bekommen unsere Senioren wenig Besuch, würden sich aber doch sehr freuen, wenn sie eine Begleitung nach draußen hätten, um das schöne Wetter zu genießen“, erklärte Karin Korb die Situation. Wer immer sich berufen fühlt, ist eingeladen sich im Seniorenzentrum bei ihr zu melden.


von Silvia Müller

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