Zum ersten Mal seit Bestehen des Seniorenzentrum Im Brühl in Aldingen, ist es gelungen, einen Heimbeirat zu wählen. Er setzt sich aus drei Bewohnern des Seniorenzentrums zusammen und deren Aufgabe ist es, sich für die Interessen der Bewohner einzusetzen. Hanna Rohrmann, Dieter Hauser und Lieselotte Rakers sind die drei Senioren, die das Gremium bilden. Einrichtungsleiter Ulli Hekeler hat die Kandidaten angesprochen. Er rannte bei ihnen förmlich offene Türen ein. Gewählt wurde geheim, zum Wahllokal wurde die Cafeteria der Einrichtung gemacht. Wahlberechtigt waren alle stationär in der Einrichtung wohnenden Personen. Die Mieter des betreuten Wohnens und die pflegebedürftigen, die sich in Kurzzeitpflege befinden, waren nicht zugelassen. Karin Korb, Leiterin für Soziales und Betreuung im Haus, hat eine Wahlurne und eine Wahlkabine von der Gemeinde erbeten. So konnte ordnungsgemäß gewählt werden. Klaus Zeitter, Jürgen Müller, Karin Krell, Anna Frittrang, Mitglieder des Ehrenamtlichen Teams holten die Bewohner in ihren Zimmern ab und begleiteten sie auf dem Weg zum „Wahllokal“ und wieder zurück. Den Wahlausschuss bildeten Ulli Hekeler und Karin Korb. Alle Bewohner hatten den Gang an die Wahlurne innerhalb einer Stunde bewältigt und die abgegebenen Stimmen konnten ausgezählt werden. Auf Dieter Hauser entfielen 28 Stimmen, Lieselotte Rakers wurde von 22 Personen gewählt und 15 Bewohner wollten Hanna Rohrmann als Heimbeirätin sehen. Die Landesheimmitwirkungsverordnung schreibt die Einrichtung eines Heimbeirates vor. Wenn der nicht gewählt werden kann, treten Fürsprecher an die Stelle des Beirates. Das waren bisher Adelheid Hugger und Reinhard Rohweder, zwei Angehörige von Bewohnern.

 

(Bericht von Silvia Müller)

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