Im Aldinger Seniorenzentrum Im Brühl ist am Sonnatag Nachmittag die erste Ausstellung dieses Jahres eröffnet worden. Edgar Mildenberger zeigte seine neuesten Werke. Für die Bewirtung der vielen Gäste sorgten in bewährter Weise die Mitglieder des Freundeskreises. Die musikalische Umrahmung übernahmen Wolfgang Schwarz, Martin Sopeck und Werner Zetto mit dem „Weisen blasen“. Einem aus Tirol stammenden Musikstil, einer Art von Hausmusik, bei der ländliche Weisen in weichen Tönen gespielt werden. Es war der erste Auftritt des Trios, der bei den Gästen sehr gut ankam. Viel Beachtung fanden auch die Bilder von Edgar Mildenberger. Besonders beeindruckte dabei das gut 1.80 Meter hohe Gemälde, mit dem Edgar Mildenberger den ewigen Kreislauf der Erde und des Lebens aus seiner philosophischen Sicht beschreibt. In frühen Jahren zeichnete Mildenberger mit Tusche und Bleistift. Eine Reihe dieser gegenständlichen Zeichnungen sind Teil der Ausstellung. Seit einigen Jahren malt der in Villingen lebende Künstler mit Acrylfarben. „Phantastischer Realismus“ nennt Mildenberger seinen Stil. Er möchte beim Zuschauer erreichen, dass der vom apparativen Denken weg kommt, hin zu einem Verständnis für die Schöpfung, die Fruchtwerdung, die Kraft der Elemente. „Daher verwende ich für meine neuen Gemälde auch nur die Grundfarben und Grün. Gelb für das Licht, Rot für das Feuer, Blau für das Wasser und Grün für den Stoffwechsel“, erklärt Edgar Mildenberger. „Die Bilder sind von großer Strahlkraft, sie haben mich sehr beeindruckt“, sagte Einrichtungsleiter Ulli Hekeler, im Gespräch mit dem Maler. Die Energie, die von den Gemälden in den kräftigen Farben ausgeht, zog dann auch die Besucher der Vernissage in ihren Bann. Ob nun der Zyklus der Tulpe, von der Knolle zur Blüte, oder die Pfingstrose, deren Blüte sich vor dem Betrachter zu öffnen scheint, oder die verschiedenen Zyklen des Lebens, die Gemälde wurden staunend betrachtet. Karin Korb, die stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, nutzte die Gelegenheit der Ausstellungseröffnung, um die neue Ausgabe der Hauszeitung „Abendsonne“ vorzustellen. Deren Entwurf und Gestaltung stammt ebenfalls von Edgar Mildenberger. Für Satz und Layout ist seine Gattin Siglinde Mildenberger zuständig. Karin Korb bedankte sich bei Siglinde Mildenberger mit einer Abendsonne aus Marzipan für ihre Mühe, die sie sich mit der Hauszeitung macht. „Es stecken 40 Stunden Arbeit in Satz und Layout. Vor allen Dingen die Bildbearbeitung braucht viel Zeit“ erklärte Siglinde Mildenberger ihren Arbeitsaufwand.


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