Leitungswechsel im Seniorenzentrum



Mit einer wundschönen Feier wurde der bisherige Einrichtungsleiter Daniel Günter verabschiedet. Gleichzeitig wurde die neue Leitung Dagmar Staudacher-Keller begrüßt.

Die Feierstunde wurde von einer Bläserabordnung der Ehemaligen des Aldinger Musikverein umrahmt. Den Beginn machten die vier Bläser Wolfgang Schwarz, Heinz Mayer, Harald Kussmaul und Josef Malinger, mit dem „Triumphmarsch“ aus der Oper Aida.

 

„Eigentlich sollte ich zum Abschied ein paar Worte sagen, aber ich bin sprachlos“, sagte der sichtlich gerührte Daniel Günther. Dann wandte er sich an seine Nachfolgerin, die aus Schwandorf bei Neuhausen ob Eck stammende Dagmar Staudacher-Keller. Daniel Günther überreichte ihr einen großen Schlüssel in einer Geschenkverpackung. „Als Einrichtungsleitung sollten sie einen physischen Schlüssel haben“, sagte Günther. „Aber auch einen Schlüssel zum Herzen der Menschen“, mit diesen guten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich der bisherige Leiter des Aldinger Seniorenzentrum. Vorangegangen war eine emotionale Verabschiedung seiner Person und Begrüßung der neuen Einrichtungsleitung Dagmar Staudacher-Keller. Der bisherige Leiter übernimmt die Führung eines Hauses in Villingen. Bürgermeister Ralf Fahrländer lobte die ruhige und bestimmte Art von Daniel Günther. Eine Bereicherung für das Haus sei er gewesen, sagte Ralf Fahrländer über Daniel Günther. „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses Haus läuft“, lobte das Gemeindeoberhaupt die Leistung des scheidenden Einrichtungsleiters. „Doch auch ihnen biete ich meine Unterstützung an“, sagte der Bürgermeister zu Dagmar Staudacher-Keller. „Ich bin sicher, dass sie die Position gut ausfüllen werden“, fügte er hinzu. Der Rektor der Aldinger Gemeinschaftsschule, Albert Grimm, bedankte sich bei Daniel Günther für die gute Zusammenarbeit. Für die Kooperation, die es den Schülern möglich macht, mit den Senioren zusammenzukommen. „Aus dieser Kooperation wurde in der Zeit ihrer Einrichtungsleitung ein Bildungsvertrag“, sprach der Rektor Daniel Günther an. „Und nun möchte ich mich auch bei ihnen Frau Staudacher-Keller einschmeicheln, in der Hoffnung, dass sie diesen Vertrag fortführen“, sagte Albert Grimm lachend zur neuen Leitung. „Ja natürlich werden wir die Zusammenarbeit fortsetzen“, war die Antwort. Sieglinde Kamm, die evangelische Diakonin und Peter Berner, der katholische Pastoralreferent überbrachten die besten Wünsche und den Segen der Kirchen. Sie überreichten jeweils eine Kerze und Peter Berner erzählte die Geschichte von der Kerze, die lieber nicht angebrannt werden wollte. Doch solange sie nicht brennt, bleibt sie zwar ganz, kann aber auch weder Licht noch Wärme spenden. Für die vielen Ehrenamtlichen im Seniorenzentrum überbrachten Anna Berner und Karin Frietsch gute Wünsche für die Zukunft. Und für den Vorstand des Freundeskreises hatte Karin Korb ein Geschenk vorbereitet. Den Herrn Günther in Öl, das sei das passende Geschenk für ihn, fanden die Mitglieder des Freundeskreises. So bekam Daniel Günter eine Flasche hochwertiges Speiseöl überreicht, in dessen Flasche ein Foto von ihm war. Doch er bekam auch ein Gemälde überreicht, über das er sich sehr gefreut hat. Ursel Hauser, stellvertretende Einrichtungsleitung, überreichte dem scheidenden und der kommenden Leitung jeweils Blumen. Verbunden mit der passenden Metapher. Für Daniel Günther waren es Blüten, mit hängenden oder stehenden Köpfen, solche die noch aufgehen und solche die im Verborgenen blühen. Für Dagmar Staudacher-Keller waren es Frühlingsblüher. Solche die schon blühen, solche von denen bereits sichtbar ist, was es werden wird und solche die noch erblühen werden. „Auf jeden Fall brauchen sie alle Pflege“, sagte Ursel Hauser. Dagmar Staudacher-Keller bedankte sich für den herzlichen Empfang. „In diesem Haus ist alles verzahnt“, stellte sie fest. „Das Personal, der Freundeskreis und die Ehrenamtlichen, das ist eine Perle“, waren ihre Worte. Sie griff die Metapher mit dem Blumenpräsent wieder auf, versprach die Blumen gut zu pflegen und fügte hinzu „eine Einrichtungsleitung ist immer nur so gut wie das Personal“. Damit drückte sie ihre Zuversicht für eine gute Zusammenarbeit aus. Mit Dagmar Staudacher-Keller übernimmt eine Frau vom Fach die Leitung des Seniorenzentrums. Sie erlernte ursprünglich den Beruf der Kinderkrankenschwester. Später schloss sie das Studium zur Gesundheitsökonomin BA an. In den letzten Jahren war sie stellvertretende Leiterin der Casa Reha in Nußdorf bei Überlingen.


 

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